Eine Schlaflähmung kann beängstigend sein, insbesondere wenn sie zum ersten Mal auftritt. Möglicherweise wachen Sie auf und stellen fest, dass Sie sich weder bewegen noch sprechen können, obwohl Sie sich dessen bewusst sind, was um Sie herum geschieht.
Schlaflähmung passiert, wenn Ihr Körper und Ihr Gehirn kurzzeitig nicht synchron sind. Während des REM-Schlafs (Fast Eye Motion) entspannt Ihr Gehirn Ihre Muskeln, sodass Sie Ihre Träume nicht in die Tat umsetzen. Bei einer Schlaflähmung hält die Muskelentspannung etwas länger an, als sie sollte, auch nach dem Aufwachen. Dadurch sind Sie zwar bei Bewusstsein, können sich aber für kurze Zeit nicht bewegen. Episoden dauern meist nur Sekunden oder wenige Minuten und enden oft von selbst.
Manche Menschen erleben während der Schlaflähmung auch lebhafte Träume oder Halluzinationen. Dazu kann gehören, Menschen zu sehen oder Dinge zu hören, die nicht da sind, oder einen Druck auf der Brust zu verspüren. Auch wenn sich diese Symptome intensiv anfühlen können, ist eine isolierte Schlaflähmung nicht gefährlich und bedeutet nicht, dass etwas ernsthaft nicht in Ordnung ist.
Häufige Auslöser und Risikofaktoren
Eine Schlaflähmung kann Menschen jeden Alters betreffen, bestimmte Gewohnheiten und Umstände können sie jedoch wahrscheinlicher machen. Häufige Auslöser und Risikofaktoren enthalten:
- Ich bekomme nicht genug Schlaf
- Jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehen und aufstehen
- Erhöhter Stress oder Angst
- Auf dem Rücken schlafen
- Nachtschichten oder unregelmäßige Arbeitspläne
- Kurz vor dem Schlafengehen Alkohol trinken
- Bestimmte Medikamente zur Behandlung von Angstzuständen
- Andere Schlafstörungen, wie z Narkolepsie
Schlafmangel und unregelmäßige Schlafrhythmen gehören zu den häufigsten Auslösern. Wenn Sie nicht ausreichend schlafen, kann Ihr Körper schneller oder tiefer in den REM-Schlaf eintreten, was das Risiko einer Schlaflähmung erhöhen kann.
Ist die Schlafposition wichtig?
Ja, die Schlafposition kann für manche Menschen einen Unterschied machen.
Beim Schlafen auf dem Rücken kommt es häufiger zu Schlaflähmungen. Diese Place, auch Rückenlage genannt, ist mit einem höheren Risiko für Episoden verbunden. Während Experten noch untersuchen, warum dies geschieht, kann das Schlafen auf der Seite dazu beitragen, die Häufigkeit von Schlaflähmungen zu verringern.
Wenn Sie dazu neigen, nachts auf den Rücken zu rollen, kann es Ihnen helfen, auf der Seite zu bleiben, indem Sie ein Kissen auf den Rücken legen oder Körperkissen verwenden.
Wie wird eine Schlaflähmung behandelt?
Für die meisten Menschen beginnt die Behandlung einer Schlaflähmung mit einer Besserung Schlafgewohnheiten und Reduzierung bekannter Auslöser. Zu den hilfreichen Strategien gehören:
- Halten Sie einen regelmäßigen Schlafplan ein. Versuchen Sie, jeden Tag, auch am Wochenende, zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen.
- Schlafen Sie ausreichend. Erwachsene sollten jede Nacht mindestens sieben Stunden Schlaf anstreben.
- Vermeiden Sie Alkohol, insbesondere kurz vor dem Schlafengehen. Alkohol kann den REM-Schlaf stören und das Risiko von Schlaflähmungsepisoden erhöhen.
- Stress reduzieren. Entspannungstechniken wie tiefes Atmen oder sanftes Dehnen vor dem Schlafengehen können hilfreich sein.
- Schlafposition ändern. Seitenschlafen anstelle von Rückenschlafen kann die Episodenhäufigkeit verringern.
- Behandeln Sie andere Schlaf- oder Gesundheitsprobleme. Die Behandlung von Schlaflosigkeit, Angstzuständen oder Schlafapnoe kann dazu beitragen, Episoden zu reduzieren und eine bessere Schlafqualität sicherzustellen.
Wenn Schlaflähmungen häufig auftreten oder erhebliche Beschwerden verursachen, kann ein Arzt zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten empfehlen. In einigen Fällen, kognitive Verhaltenstherapie kann dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern und Schlafstörungen zu reduzieren, die eine Schlaflähmung auslösen können. Es gibt keine empfohlenen Medikamente gegen isolierte Schlaflähmung.
Schlüssel zum Mitnehmen: Die Einhaltung regelmäßiger und konsistenter Schlafpläne und die Vermeidung häufiger Auslöser sind die wirksamsten ersten Schritte zur Behandlung einer Schlaflähmung.
Wann sollte man mit einem Arzt sprechen?
Sie sollten mit einem Arzt sprechen, wenn Schlaflähmungen häufig auftreten, sich überwältigend anfühlen oder zusammen mit übermäßiger Tagesschläfrigkeit auftreten. Ein medizinisches Fachpersonal kann dabei helfen, festzustellen, ob möglicherweise eine andere Schlafstörung oder ein medizinischer Zustand vorliegt, und Sie bei den nächsten Schritten beraten.
Medizinische Bewertung von Dionne Morgan, MBBS, FCCP






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